Geschichte
Die Enkaustik ist uralt. Künstler im alten Ägypten entwickelten die Technik für Porträts, die für die Ewigkeit bestimmt waren. Als Teil des Begräbnisritus malten sie das Porträt des Verstorbenen auf die Mumienbinde, auf den Sarkophag und an die Wände der Grabkammer. Solche Fayum-Porträts hängen noch heute im Louvre in Paris.
Das Wort Enkaustik stammt vom griechischen enkaio, was so viel bedeutet wie durch Wärme einbrennen.
Arbeitsweise
Natürliches weißes Bienenwachs, vermischt mit verschiedenen Pigmenten und Harzsorten. Die Zusammensetzung bestimmt das Ergebnis.
Das Gemälde wird aus Schichten von Bienenwachs aufgebaut, aus gleicher oder unterschiedlicher Zusammensetzung. Gerade diese Schichtung spielt die Hauptrolle.
Die Gemälde bestehen aus mehreren Schichten Bienenwachs, die mit einem Heißluftgebläse oder einem Gasbrenner miteinander verbunden werden.
Durch das Verschmelzen der Schichten entstehen transparente Effekte und Relief. Jedes Werk ist einzigartig.
Der Ausgangspunkt
Eine alte Maltechnik in ein neues Licht stellen. Das Entdecken technischer Elemente und Anwendungen steht im Mittelpunkt.
Selbst ausprobieren?
Maï zeigt Ihnen gern, wie es funktioniert, in ihrem Atelier in Tilburg oder vor Ort.