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Enkaustik: Malen mit Bienenwachs und Hitze

Eine über zweitausend Jahre alte Maltechnik, in einem neuen Licht.

Geschichte

Vom alten Ägypten bis heute

Die Enkaustik ist uralt. Künstler im alten Ägypten entwickelten die Technik für Porträts, die für die Ewigkeit bestimmt waren. Als Teil des Begräbnisritus malten sie das Porträt des Verstorbenen auf die Mumienbinde, auf den Sarkophag und an die Wände der Grabkammer. Solche Fayum-Porträts hängen noch heute im Louvre in Paris.

Das Wort Enkaustik stammt vom griechischen enkaio, was so viel bedeutet wie durch Wärme einbrennen.

Fayum-Porträt M.F. Ver Eecke
Fayum-Porträt von M.F. Ver Eecke

Arbeitsweise

So entsteht ein Wachsgemälde

01
Bienenwachs, Pigment und Harz

Natürliches weißes Bienenwachs, vermischt mit verschiedenen Pigmenten und Harzsorten. Die Zusammensetzung bestimmt das Ergebnis.

Bienenwachs, Pigment und Harz
02
Schicht für Schicht

Das Gemälde wird aus Schichten von Bienenwachs aufgebaut, aus gleicher oder unterschiedlicher Zusammensetzung. Gerade diese Schichtung spielt die Hauptrolle.

Schicht für Schicht
03
Verschmelzen durch Wärme

Die Gemälde bestehen aus mehreren Schichten Bienenwachs, die mit einem Heißluftgebläse oder einem Gasbrenner miteinander verbunden werden.

Verschmelzen durch Wärme
04
Transparenz und Tiefe

Durch das Verschmelzen der Schichten entstehen transparente Effekte und Relief. Jedes Werk ist einzigartig.

Transparenz und Tiefe

Der Ausgangspunkt

Eine alte Maltechnik in ein neues Licht stellen. Das Entdecken technischer Elemente und Anwendungen steht im Mittelpunkt.

Maï Ver Eecke Künstlerin

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Maï zeigt Ihnen gern, wie es funktioniert, in ihrem Atelier in Tilburg oder vor Ort.